Beiträge vom Oktober, 2009

Ein Konto trotz negativem Schufa-Eintrag

Donnerstag, 22. Oktober 2009 12:06

Ziel der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist es, ihre Vertragspartner (meistens Banken,Leasinggesellschaften,Versandhandel,Telekommunikationsunternehmen) davor zu schützen, dass sie Kreditausfällen aufgrund von Überschuldung oder Ähnlichem haben.
Die Schufa hat bereits 3/4 aller Deutschen erfasst.

Möchte man ein Konto eröffnen, wird man zuerst auf Bonität und Kreditwürdigkeit geprüft. Dies geschieht meistens über die Schufa. Hat man bei der Schufa einen sogenannten Negativeintrag, weil man mal irgendeine Rechnung zu spät bezahlt hat, oder etwas gar nicht bezahlt hat, wird die Eröffnung eines Girokontos meistens nicht bewilligt.

Sollte solch ein Fall eintreten, gibt es die Möglichkeit ein Girokonto ohne Schufa-Prüfung zu eröffnen. Vor Angeboten aus dem Ausland sollte man sich in Acht nehmen, da diese meistens mit monatlichen Kosten verbunden sind und gegebenenfalls nur noch mehr Schulden hervorrufen. Im Inland gibt es ,,Konten auf Guthabenbasis”, welche es ermöglichen Zahlungen zu tätigen und Überweisungen zu erhalten und zu benutzen. Solch ein Prepaid Konto ohne Schufa-Prüfung entspricht nicht dem normalen Girokonto, es wird oft kein Dispokredit gewährt und man bekommt keine EC-Karte zum Geld abheben, sondern ist gezwungen Geld immer am Schalter zu holen.

Es bestehen allerdings regionale Unterschiede, wie einfach man an ein Konto ohne Schufa kommt, so sind Anträge manchmal sofort und problemlos angenommen, anderer Orts werden sie aber sofort abgelehnt. Zusammenfassend lohnt es sich, bei den örtlichen Sparkassen oder der Postbank nach einem Konto ohne Schufa-Prüfung zu fragen und sich kundig zu machen. Allerdings muss man aufpassen, dass man nicht in eine Kostenfalle stürzt und sollte sich lieber zwei Mal informieren, bevor man unterschreibt.

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Festgeld Anlage

Dienstag, 20. Oktober 2009 18:29

In Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise scheinen sichere Geldanlagen selten geworden zu sein. Tatsächlich erfuhren in letzter viele Anleger bei vermeintlich sicheren Anlagezertifikaten unangenehme Überraschungen. Auf der Suche nach wirklich sicheren Alternativen zu modernen Finanzkonstruktionen fokussieren sich viele Anleger daher wieder vermehrt auf “bewährte Klassiker” wie das Festgeld.

Das Festgeld unter Risikogesichtspunkten
Grundsätzlich gibt es kaum eine adäquate Produktalternative, die mit der Sicherheit eines Festgeldkontos bei einer deutschen Bank mithalten kann. Durch die Mitgliedschaft in privaten Einlagensicherungsfonds und den staatlichen Einlagensicherungsfonds der Bundesrepublik Deutschland besteht bei einer Anlage in Festgeldprodukte bei deutschen Banken grundsätzlich kein Verlustrisiko. Positiv: Im Gegensatz zu Bundesanleihen weisen Festgeldanlagen keine Kursschwankungen auf, sodass auch kurzfristige Verluste gänzlich ausgeschlossen werden können.

Eine Frage des Anlagehorizontes
Grundsätzlich handelt es sich beim Festgeld Anlage um ein Produkt, dass eine bestimmte Mindestanlagedauer voraussetzt. In der Regel liegt diese bei etwa 12 Monaten. Die maximalen Laufzeiten variieren von Bank zu Bank, liegen in der Regel aber meist bei ca. 6 Jahren. Grundsätzlich sollte ein Anleger das Festgeld auch solange behalten. Den hohen Festzins gibt es nämlich in der Regel nur dann, wenn die Anlage bis zum Ende bestehen bleibt. Möglichkeiten einer vorzeitigen Kündigung gibt es aber ohnehin meist nur in Ausnahmefällen und unter Einhaltung bestimmter Fristen. Zinsabschläge müssen dann aber in Kauf genommen werden!

Höhere Zinsen möglich
Der feste Anlagezeitraum bringt allerdings auch Vorteile mit sich. Anleger, die sich länger festlegen und beispielsweise ein Festgeld mit 3 jähriger Laufzeit abschließen, werden üblicherweise einen deutlich höheren Zins erzielen können als solche, die sich zum Beispiel für ein Tagesgeld entscheiden. Außerdem sind die Zinsen über den Gesamtzeitraum unveränderlich. Vor diesem Hintergrund lohnt sich die Entscheidung für ein Festgeld vor allem in Zeiten, in denen die Zinsen vergleichsweise hoch sind.

Insgesamt betrachtet bieten sich für Anleger mit hohem Interesse an einer sicheren und gut verzinsten Geldanlage kaum Alternativen. Fast alle Produkte, die eine höhere Rendite ermöglichen, bringen auch überproportional höhere Risiken mit sich.

Siehe auch: Festgeld Vergleich

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